Das müssen Sie bei der Reifenpflege beachten
Die sachgemäße Reifenpflege gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines jeden Autofahrers. Besonders gestresste Großstädter parken gerne mal etwas rüde ein und fahren über den ein oder anderen Bordstein. Dadurch wird nicht nur die Gummihaut des Reifens beschädigt, sondern auch seine Karkasse.
Ein Klassiker der Fehlbehandlung ist der falsche Reifendruck. Vor allem zu wenig Luft hat schwerwiegende Nachteile. Das Gummi liegt dann nämlich schlapp auf der Felge und darunter leiden die Fahr- und Lenkpräzision. Gleichzeitig steigt der Benzinverbrauch sowie der Verschleiß. Bei zu hohem Druck verschleißen die Reifen in der Mitte, weil sie nicht komplett auf dem Asphalt auflegen.
Egal wie gut man Reifen behandelt, irgendwann gelangen sie an ihr Lebensende. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Profil. Experten empfehlen jedoch den Satz Reifen bereits bei zwei bzw. drei Millimetern auszutauschen. Winterreifen lassen bereits bei weniger als vier Milimetern Profil in der Wintertauglichkeit nach.
Bei der Reifenpflege ist der Umgang mit Hochdruckreinigern mit Vorsicht zu genießen. Der Wasserstrahl des Hochdruckreinigers kann einen Druck von bis zu 100 Bar aufbauen. Wird der Strahl zu lange auf den Reifen gehalten, erwärmt sich die Stelle und trocknet aus. Bei der Reinigung der Felgen sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Reinigungsmittel keine Säure enthalten.

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