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Reserverad

Was ist ein Reserverad und ist es Pflicht?

Der Reservereifen wird von den meisten Kraftfahrzeugen mitgeführt und befindet sich oftmals im Kofferraum. Der Reifen dient zum Austausch eines defekten Reifens im Fall einer Panne oder leichten Unfalls.
Das Reserverad ist ein Sommerreifen und nicht vorgeschrieben. Aus Platz- und Preisgründen wird in den meisten PKWs ein so genanntes Notrad eingesetzt. Dieses ist schmal und darf, bei einer maximal zulässigen Geschwindigkeit von 80 km/h, nur bis zur nächsten Werkstatt benutzt werden.

Generell sollte das Reserverad so oft wie möglich überprüft werden, um Überraschungen im Notfall zu vermeiden. Oftmals braucht das Ersatzrad andere Schrauben als eine Stahlfelge. Darüberhinaus sollte der Reifendruck regelmäßig geprüft werden, da es auch bei Nichtbenutzung Luft verlieren kann. Beim Radwechsel wird ein Wagenheber und ein Schraubenschlüssel bzw. Radkreuz benötigt, um das Fahrzeug anzuheben und die Radmuttern zu lösen bzw. wieder anzuziehen. Vor dem Anheben des Fahrzeugs sollte man es mit Steinen oder Holzstücken gegen Wegrollen absichern.

Pannen im Winter sind meistens sehr problematisch. Das Reserverad ist meistens ein Sommerreifen und hat dementsprechend wenig Haftung auf kalten und mit Schnee bedeckten Straßen. Deshalb wird empfohlen das Ersatzrad auf die nicht angetriebene Achse zu montieren und das funktionstüchtige Rad auf die Antriebsachse zu montieren.

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